Versicherungen für Vereine?

Im Vereins-Schutzbrief enthalten

Bei der Gründung eines Vereins muss man vieles beachten. Schon vor der Vereinsgründung sollten Vereine daran denken, Ihren Verein rundum zu versichern, sonst laufen sie Gefahr, in die Haftungsfalle zu tappen. Daher empfehlen wir Ihnen den Vereins-Schutzbrief des DEUTSCHEN EHRENAMTS.

Im Vereins-Schutzbrief sind neben der Unterstützung in Steuer- und Rechtsfragen alle wichtigen Versicherungen für Vereine enthalten.

Jetzt Vereins-Schutzbrief abschließen

Alles Wichtige über die Versicherungen für Vereine & den Vereins-Schutzbrief

Vereinsversicherungen, die im Vereins-Schutzbrief enthalten sind

Es gibt mehrere Versicherungen für Vereine, die für eine umfassende Abdeckung sorgen. Die wichtigsten Vereinsversicherungen fürs Ehrenamt sind hier aufgelistet:

Vereinshaftpflichtversicherung

Der ideelle Bereich der Vereinsarbeit umfasst z.B. Mitgliedsbeiträge, Spenden und öffentliche Zuschüsse. Diese sind allesamt steuerfrei.

Schutz vor Schadensersatzansprüchen, die ein Geschädigter direkt von den Verantwortungsträgern und / oder dem Verein einfordert.

Ein absolutes Muss für den Verein und seine Helfer ist die Vereinshaftpflichtversicherung, dieser Versicherungsschutz sollte klar von der Organisation/dem Verein/der Initiative übernommen werden. Diese Versicherung schützt vor finanziellen Schadensersatzansprüchen aufgrund eines Personen- oder Sachschadens. Erleidet ein Dritter bei Ihren Veranstaltungen einen Schaden, so wird derjenige geschützt, der sich fahrlässiges Verschulden vorzuschreiben hat und mitversichert ist. Dabei kann es sich um den Vorstand, um Mitarbeiter oder Mitglieder handeln. 

Deswegen ist es unerlässlich für jedes Mitglied eines Vorstands, sich die Kenntnisse über diese Risiken anzueignen und sich zu schützen. Versichert werden Veranstaltungen im Verein die der Satzung entsprechen (Tätigkeiten, für die der Verein gegründet wurde), sowie Ferienprogramme oder Betreuung für Kinder, Konzerte, Umweltaktionen, Flohmärkte und noch sehr viel weitere Aktionen.

Veranstalter-Haftpflichtversicherung

Sicherheit für alle nicht-satzungsgemäßen Veranstaltungen, bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden an Dritten. Schutz vor dem Schadensrisiko bei der Durchführung von Veranstaltungen. 

Bei Durchführung von Veranstaltungen kommen sehr viele Personen in geselliger Stimmung zusammen. Gerade Veranstaltungen für Kinder bei sportlichen oder spielerischen Aktivitäten sind häufig mit besonderem Schadenrisiko verbunden. Unfälle können auch beim Aufbau von Einrichtungen wie z.B. Zelten, Tanzflächen usw. entstehen. Die Veranstalter-Haftpflichtversicherung deckt Personen- und Sachschäden in der Vorbereitungs- und Nachbereitungsphase und natürlich auch während der Veranstaltung ab. 

Aktionen, die nicht der Vereinssatzung entsprechen, wie z.B. Sommerfeste oder Weihnachtsfeiern, sollten mit dieser Veranstalter-Haftpflichtversicherung versichert werden, da manche Schäden allerdings über Ihre Vereinshaftpflichtversicherung abgedeckt werden, prüfen Sie das auf jeden Fall vorher nach.

Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung

Ihr persönlicher finanzieller Schutz vor dem privaten Haftungsrisiko als Verantwortungsträger sowie für das Vereinsvermögen bei Eigen- und Drittschäden. 

Diese Versicherung soll einen persönlichen Schutz vor dem privaten finanziellen Risiko eines Vereinsmitglieds geben. Unter anderem sind Haftpflichtansprüche Dritter und auch Schäden, die ein Verein selbst verursacht hat, versichert. Bei einem solchen Schaden kann es sich zum Beispiel um Fehler bei der Buchführung oder um den Verlust der Gemeinnützigkeit handeln. 

Sie schützt die Vereins- und Verbandsvorstände vor privaten finanzieller Haftung. Von der Versicherung werden finanzielle Schäden abgedeckt, die sie durch ihr Verschulden verursachen. Die Ursachen einer persönlichen Haftung von Vorstandsmitgliedern können sehr vielfältig sein. Eine Haftung von Vorstandsmitgliedern mit ihrem Privatvermögen ist z. B. möglich bei einer Verletzung von Aufsichts-, Organisations- oder Verkehrssicherungspflichten, sorgfaltswidriger Geschäftsführung, fehlerhaften Spendenbescheinigungen (Zuwendungsbestätigungen), Fehlverwendung von Zuschüssen, Verletzung von Aufzeichnungspflichten, fehlerhafter Berechnung von Sozialversicherungsabgaben und verspäteter Insolvenz-Anmeldung usw. Weiterhin haften Vorstandsmitglieder persönlich dafür, dass die erforderlichen Finanzmittel zur Bezahlung der Steuer und Versicherung vorhanden sind. 

Enthalten sind z.B.:

  • Schadensersatzansprüche, die ein Mitglied oder sonstiger Dritter gegen den Verein geltend macht.
  • Versicherungsschutz, auch bei Eigenschaden, den der Verein selbst (unmittelbar) erlitten hat, ein Organ oder einen Mitarbeiter in Anspruch nimmt bzw. nehmen könnte.
  • Absicherung vor leichter, mittlerer und grober Fahrlässigkeit.
  • Schutz für das persönliche Haftpflichtrisiko des Vorstandes, insbesondere bei Fahrlässigkeit im Bereich Finanzen, Steuern, Sozialversicherungsabgaben, Buchhaltung, Spenden, Zuschüsse usw.
  • Alle Vermögensschäden, die weder Personen- noch Sachschäden sind, welche durch Fehlverhalten, Fahrlässigkeiten oder Unwissenheit eines Vorstandsmitglieds entstanden sind

Rechtsschutzversicherung – nur im Vereins-Schutzbrief PLUS enthalten

Bei Rechtsstreitigkeiten, wenn es notwendig ist, Schadenersatzansprüche geltend zu machen, ist man mit einer Rechtsschutzversicherung gut beraten. Eine eigene private Rechtsschutzversicherung deckt auch den Schadenersatz-Rechtsschutz sowohl privat als auch im Bereich einer ehrenamtlichen Tätigkeit. Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt die anfallenden Anwalts- und Gerichtskosten.

Möchten Sie sich und Ihren Verein mit den wichtigsten Versicherungen für Vereine absichern? Dann entscheiden Sie sich für den Vereins-Schutzbrief und profitieren Sie von vielen weiteren Vorteilen!

zum Vereins-Schutzbrief

Weitere Versicherungen für Vereine, die nicht im Vereins-Schutzbrief enthalten sind

Nachfolgende Versicherungen werden nicht über den Vereins-Schutzbrief abgedeckt. Sie können aber durchaus ergänzend abgeschlossen werden:

Unfallversicherung

Bei einem Unfall während der ehrenamtlichen Tätigkeit hilft die Unfallversicherung den Engagierten bei der Überbrückung der wirtschaftlichen und finanziellen Notlage. Die Unfallversicherung deckt Personenschäden, die einem selbst zustoßen. Empfehlung: Für einen umfassenden Risikoschutz im Fall eines Unfalls ist eine private Absicherung sowohl als Alternative als auch als Ergänzung zur gesetzlichen Unfallversicherung unverzichtbar. Diese Versicherung kann für verschiedene Personen abgeschlossen werden und greift bei Fremd- oder Eigenverschulden.

Vertrauensschaden-Versicherung

Diese Versicherung ersetzt Schäden am eigenen Vereinsvermögen durch vorsätzlich unerlaubte Handlungen (z. B. Betrug, Unterschlagung, Diebstahl, Untreue, Sabotage). Die Versicherung bietet einen Schutz, der in versicherte Personen, versicherte Risiken und Versicherungsleistungen unterteilt ist. Bei der Vertrauensschadenversicherung handelt es sich um einen wichtigen Versicherungsschutz insbesondere für Vorstandsmitglieder und Kassierer. Empfehlung: Vorstandsmitglieder und Kassierer sollten sich mit dem Deckungsumfang beschäftigen.

Dienstreise-Rahmenversicherung

Finanzielle Schäden, die dem Ehrenamtlichen im Fall eines Unfalls mit dem eigenen Pkw entstehen, werden mit der Dienstreise-Rahmenversicherung abgefangen. Es werden bei einem Unfall z. B. finanzielle Schäden durch die vereinbarte Selbstbeteiligung oder der Verlust des Schadenfreiheitsrabatts ausgeglichen. Auch wenn der Ehrenamtliche selbst keine Kaskoversicherung abgeschlossen hat, ist der Schaden am eigenen Pkw durch die Versicherung gedeckt.

D&O-Versicherung

Organ- oder Manager-Haftpflichtversicherung (Directors and Officers Liability Insurance) 

Diese Art der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung versichert ausschließlich die Organe (Vorstand) des Vereins. Alle anderen Verantwortungsträger wie Kassierer, Abteilungsleiter, Aufsichtspersonen usw. sind darüber nicht abgesichert. Empfehlung: Eine D&O-Versicherung für Vereine ist nur zur Ergänzung in Verbindung mit der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung sinnvoll, wenn hohe Versicherungssummen abgeschlossen werden müssen, weil z. B. der einzelne Vorstand über hohe Beträge verfügt/bestimmt.



Sparen mit der Kombination mehrerer Versicherungen für Vereine

Mit dem Vereins-Schutzbrief des DEUTSCHEN EHRENAMTS bieten wir eine Kombinationen zwischen den verschiedenen Versicherungen für Vereine und zusätzliche Leistungen wie Steuer- und Rechtsberatung an. Das hat nicht nur den Vorteil, dass man nicht für jede Versicherung einzeln zahlen muss, Sie sparen dabei auch noch. Außerdem sind Sie mit unserer Beratung auf der sicheren Seite.

Warum eine Versicherung für Vereine abschließen?

Einrichtungen, die Ehrenamtliche beschäftigen, können und sollten etwas für den eigenen und den Schutz ihrer Mitglieder und Mitarbeiter tun. Häufig schon wurde der ganze Verein verklagt oder der Vorstand musste aus eigener Tasche zahlen. 

Ein bayrischer Reitverein hat auf einem Vereinsfest z.B. Alkohol an Minderjährige ausgeschenkt und wird verklagt. Ein siebenjähriger Junge ist umgekippt. Der Notarzt musste kommen und hatte keine freie Bahn. Dafür muss der Veranstalter, als der Verein, geradestehen. Der Sommer ist die Hochburg der Straßen- und Vereinsfeste. In dieser Zeit kommt so etwas häufig vor, da Vereine aktiver sind. Eine Versicherung für Veranstaltungen bietet in dieser Zeit einen hervorragenden Schutz.

Übersicht der Inhalte des Vereins-Schutzbriefs:

  • Versicherungen für Vereine:
    Vereins-Haftpflichtversicherung (Betriebshaftpflicht), Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung, Veranstalter-Haftpflichtversicherung, Rechtsschutzversicherung (nur im Vereins-Schutzbrief PLUS enthalten) 

  • Umfassende Beratung in Rechtsfragen:
    Ehrenamtliche Vorstandsmitglieder eines e.V. und auch nicht-e.V. haben die Verantwortung für die ordnungsgemäße Leitung und Führung ihres Vereins und sind, wie hauptberufliche Vorstandsmitglieder auch, persönlichen Haftungsrisiken ausgesetzt. Eine Versicherung für Vereine und auch unsere Online-Rechtsberatung beugen allerdings vor. 

  • Umfassende Beratung in Steuerfragen:
    Lassen Sie sich als Mitglied des Deutschen Ehrenamts umfassend in Steuerfragen beraten. Unsere Kooperationspartner und Steuerberater beraten Sie gerne schriftlich, um Rechtssicherheit zu gewähren. Auch persönliche Termine können, falls notwendig, erfolgen. So sind Sie auch steuerlich auf der sicheren Seite. 

  • Satzungsprüfung:
    Mit der Mitgliedschaft beim Deutschen Ehrenamt können Sie eine umfassende Beratung zu einer rechtssicheren Satzung in Anspruch nehmen. Übersenden Sie uns Ihre Vereinssatzung, wir übernehmen die Satzungsüberprüfung mit rechtsverbindlichen Vorschlägen für notwendige Änderungen. Das Gleiche gilt für Satzungsergänzungen. Diese werden ebenfalls von unseren Rechtsanwälten ausgearbeitet und Ihnen zugestellt. 

  • Musterformulare & gesammeltes Wissen:
    Wir informieren und unterstützen Sie als Verantwortungsträger mit „Vorstandswissen online“. Der Onlinezugang in unserem Mitgliederbereich ersetzt dicke Fachbücher und zermürbende Recherchen. Er liefert Musterformulare und Hintergrundwissen für die erfolgreiche Vereinsarbeit – konkret, rechtssicher und ohne viele Worte zu verlieren.

Noch mehr Schutz mit der Recht-Schutz-Versicherung

Neben dem Vereins-Schutzbrief bieten wir Ihnen außerdem den Vereinsschutzbrief PLUS an. Zu den oben genannten Leistungen profitieren Sie zusätzlich von einer Recht-Schutz-Versicherung.

Wer haftet im Schadensfall?

Wenn durch eine Unachtsamkeit, durch ein Missgeschick eine andere Person zu Schaden kommt oder Eigentum beschädigt wird, wer haftet im Schadensfall? Eine Versicherung für das Ehrenamt ist dafür gedacht, davor zu schützen. Bei den vielseitigen Aufgaben der Verantwortungsträger (Vorstand, Kassierer, Übungsleiter usw.) stellen sich besonders die Fragen, wer haftet bei einem finanziellen Schaden, wann hafte ich persönlich für mein Handeln und wie kann ich dieses Risiko minimieren? Wer Schäden verursacht, muss auch dafür haften, dies gilt auch für Ehrenamtliche. Der Geschädigte kann sich aussuchen, an wen er Schadenersatzansprüche stellt, an den Verein/die Organisation oder an den Vorstand, gegebenenfalls an beide.