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Fehler bei Veranstaltungsplanung

FEHLER BEI VERANSTALTUNGSPLANUNG

Nicht nur auf die Haftpflichtversicherung sollten Sie bei einer Veranstaltung genaues Augenmerk legen! Auch bei der allgemeinen Planung müssen Sie einiges beachten. Sind sämtliche Genehmigungen eingeholt? Haben Sie eine gültige Schankerlaubnis? Und ist auch wirklich alles so gesichert, dass keine Unfälle passieren können? Wenn das nicht der Fall ist, dann kann das dem Verein teuer zu stehen kommen:

Veranstaltung eingestellt wegen fehlender Schankerlaubnis

Obwohl er den Auftrag dazu hatte, vergisst der Vorstand, die notwendige Schankerlaubnis zu beantragen. Deshalb wird bei einer Kontrolle eine Musikveranstaltung frühzeitig eingestellt. Dem Verein entgehen deshalb Einnahmen und die Veranstaltung schließt mit einem Minus von 4.000 Euro.Für diesen Vermögensschaden macht der Verein den Vorstand verantwortlich und fordert Schadensersatz. Diesen muss der Vorstand aus seinem Privatvermögen bezahlen.

10.000€ Verlust wegen fehlender Schankerlaubnis

Der Vorstand vergisst eine notwendige Schankerlaubnis zu beantragen, obgleich ein Auftrag hierzu vorlag. Anlässlich einer allgemeinen Kontrolle der Schankerlaubnis muss eine Großveranstaltung frühzeitig beendet werden. Folglich entgehen dem Verein Einnahmen und die Veranstaltung schließt mit einem Minus von 10.000 EURO. Für diesen Vermögensschaden macht der Verein den Vorstand verantwortlich und fordert Schadensersatz, den der Vorstand aus seinem Privatvermögen bezahlen muss.

Künstlergage bei Ausfall der Veranstaltung

Der Abteilungsleiter Breitensport organisiert einen Volkslauf. Als Publikumsmagnet engagiert er eine Karibik Band mit Samba Tanztruppe. Er versäumt aber das Ordnungsamt zu informieren, die Veranstaltung wird untersagt. Die Künstlergage bleibt am Verein hängen.Quelle: ARAG

Unzureichende Einweisung beim Umgang mit Lebensmitteln

Bei einer Festveranstaltung wird der Verkaufsstand für Speisen versehentlich mit Vereinsmitgliedern besetzt, die nicht die notwendige Einweisung für den Umgang mit Lebensmitteln haben und deshalb dort nicht tätig sein dürften. Bei einer behördlichen Kontrolle fällt dies auf und der Verkauf von Speisen muss eingestellt werden. Dem Verein fehlen dadurch 1.000 Euro Einnahmen. Er macht den Schatzmeister, der die Vereinsmitglieder ausgewählt hatte, dafür verantwortlich und fordert Schadensersatz.
Den Schadensersatz muss der Schatzmeister unter Umständen aus seinem Privatvermögen bezahlen.

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